Copyright-Hinweis:

Alle Bilder und Texte dieser Homepage unterliegen dem Urheberrecht. Das kopieren von Bildern ist grundsätzlich untersagt. Wenn Sie das Nutzungsrecht an Bildern erwerben möchten, senden Sie mir bitte eine Mail.

Heimische Orchideen Galerie – Seite zwei

Liparis loeselii – Sumpf-Glanzkraut

Das sehr seltene Sumpf-Glanzkraut wächst in Seggenrieden und kalkhaltigen Quell- und Niedermooren. Die unscheinbare Pflanze wird ca 15cm hoch und ist in einigen Bundesländern ausgestorben. In Nordrhein-Westfalen gibt es noch zwei nahe beieinander liegende Standorte im Münsterland.

Listera – Zweiblatt

Die Gattung Listera kommt in Deutschland mit zwei Arten vor. Listera ovata kommt sowohl auf Wiesen als auch auf Waldstandorten vor und ist nicht besonders anspruchsvoll. Sie ist eine unserer häufigsten Orchideenarten, wird wegen ihres unauffälligen Habitus jedoch häufig übersehen. Im Gegensatz zu ihr ist Listera cordata äußerst selten. Von ihr gibt es in NRW nur einen einzigen Standort in einem nassen Erlenbruch im Sauerland.

Neottia nidus avis – Vogel-Nestwurz

Die Vogel-Nestwurz bildet kein eigenes chlorophyll und keine Blätter aus. Sie lebt in Symbiose mit Bodenpilzen und ist eine Charakterart kalkhaltiger Buchenwälder. Oft ist sie vergesellschaftet mit dem Bleichen Waldvöglein.

Ophrys – Ragwurz

Diese Gattung ist vorwiegend im Mittelmeeraum beheimatet. In Deutschland kommen auf wärmebegünstigten Kalktrockenrasen 6 Arten vor. Am häufigsten ist die Fliegen-Ragwurz und die seltenste ist die spätblühende O. elatior die am Oberrhein vorkommt. Diese Orchideen täuschen mit ihren insektenähnlichen Blüten Insektenmännchen eine Partnerin vor und lassen sich so bestäuben.

Orchis – Knabenkraut

Die Orchis – Arten kommen vorwiegend auf kalkhaltigen Magerrasen vor. Einige von Ihnen besiedeln aber auch Waldstandorte wie O. mascula und O. purpurea oder sogar Sumpfwiesen wie O. palustris.

Platanthera – Waldhyazinthe

Unsere beiden heimischen Waldhyazinthen Arten sind oft mit anderen Orchideen auf kalkhaltigen Wiesen und Waldstandorten vergesellschaftet. Sie haben einen besonders langen, mit Nektar gefüllten Sporn und werden von Nachtfaltern bestäubt.